Zahnarztpraxis Werner
Stephanie Werner
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Infowelt

Karies


Was ist das?


Karies gehört zu den verbreitetsten Zivilisationskrankheiten. Karies ist eine Infektionskrankheit. Die Karies verursachenden Bakterien „leben“ vom Zucker, den der Mensch konsumiert. Seit raffinierter Zucker allgemein verfügbar ist und in der Ernährung bedenklich viel Zucker konsumiert wird, hat der Gebissverfall durch Karies rapide zugenommen. In den letzten Jahren lassen sich aber bemerkenswerte Erfolge in der Kariesprophylaxe verzeichnen. Das gesteigerte Bewusstsein für Zahnprophylaxe und der Einsatz von Fluoriden haben wesentlich zur besseren Mundgesundheit beigetragen.

Ganz aktuell wurden weltweit erstmals die wichtigsten Gene des Karies-Erregers nachgebaut. Daraus leitet sich für die Zukunft die Hoffnung ab, dass der Karieserreger gezielt ausgeschaltet werden könnte. Mit Hilfe der Gentechnik könnte die weltweit wohl am meisten verbreitete Infektionskrankheit zumindest reduziert werden. Aber bis dahin muss noch intensive Forschungsarbeit geleistet werden.

Behandlung


Kauflächenversiegelung

Da gerade die Kauflächen der Zähne eine sehr zerklüftete Oberfläche haben, bleiben Speisereste hier besonders leicht kleben. Dieses Relief aus „Bergen und Tälern“ kann dadurch geschützt werden, dass die tiefen Bereiche der „Täler“ mit flüssigem Kunststoff versiegelt werden. Diese Maßnahme ist ein sehr wirkungsvoller Kariesschutz. Für die bleibenden Backenzähne (Sechser und Siebener) wird die Versiegelung bis zum 18. Lebensjahr auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Je nach Kariesgefährdung ist es durchaus sinnvoll, auch die kleinen Backenzähne zu versiegeln.

Kariesinfiltration

Mit der neuen Methode der Infiltration kann beginnende Karies, die das Dentin noch nicht oder gerade erst erreicht hat zwischen den Zähnen oder an Glattflächen nach entsprechender Vorbehandlung mit flüssigem Kunststoff infiltirert und damit zum Stillstand gebracht werden. Wichtig bei dieser Methode ist natürlich, dass die Entkalkung zwischen den Zähnen frühzeitig genug erkannt wird. Diese initialen Zahnläsionen sind häufig mit bloßem Auge nicht erkennbar und können nur durch eine Röntgenaufnahme sichtbar gemacht werden. Dieses Verfahren ist allerdings keine Leistung der Krankenversicherungen.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)


Was ist das?


Ist nur das Zahnfleisch nicht aber der darunter liegende Zahnhalteapparat und der Kieferknochen - entzündet, liegt eine Gingivitis vor.

Die Schleimhaut ist gerötet und geschwollen, blutet bei leichter Berührung schon und kann zuweilen auch sehr schmerzhaft sein. Eine Gingivitis kann im Rahmen anderer Erkrankungen oder auch infolge kurzfristiger Vernachlässigung der Mundpflege vorkommen, bildet sich unter entsprechender Therapie und Pflege aber wieder zurück. In seltenen Fällen bleiben ästhetisch unschöne Zahnfleischdefekte im Bereich der Zahnzwischenräume bestehen.

Behandlung


Durch plastische Parodontalchirurgie können ästhetische Korrekturen am Zahnfleisch vorgenommen werden. Wenn allerdings durch Entzündungen auch der darunter liegende Knochen schon reduziert ist, sind die Erfolgsaussichten eingeschränkt. Derartige Eingriffe erfordern eine große operative Erfahrung des Behandlers.

Zahnbettentzündung (Parodontitis)


Was ist das?


Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) sind ab dem 40. Lebensjahr der häufigste Grund für Zahnverluste. Entzündungsauslöser sind immer Bakterien aus dem Zahnbelag, der so genannten Plaque. Es kommt nicht nur zur Entzündung des oberflächlichen Zahnfleischs, sondern auch der darunter liegende zahntragende Knochen wird allmählich abgebaut. Die Zahnfleischtaschen sind vertieft und zeigen Werte über 3 mm bis zu 10 mm und mehr. Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen, je nach Ausprägung des Krankheitsbildes blutet das Zahnfleisch auf Berührung oder es entleert sich sogar Eiter aus den Zahnfleischtaschen.

Die Zähne verlieren ihre natürliche Verankerung und werden locker. Je nach Abwehrlage des Immunsystems kann dieser Prozess unterschiedlich schnell verlaufen. Rauchen beschleunigt den Knochenabbau um ein Vielfaches. Außerdem haben Erkrankungen des Parodontiums weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper: z. B. steigt das Risiko für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt und bei Schwangeren können Frühgeburten verursacht werden. Umgekehrt haben Diabetiker ein erhöhtes Risiko an einer Parodontitis zu erkranken.

Behandlung


Der Wert der Früherkennung bei der regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolluntersuchung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wird die Erkrankung in der Frühphase erkannt, kann nach exakter Diagnosestellung durch entsprechende Therapie der Krankheitsverlauf so gebremst werden, dass die eigenen Zähne in den meisten Fällen trotzdem noch lange oder sogar lebenslang erhalten werden können. Der betroffene Patient muss sich aber darüber im Klaren sein, dass er lebenslang seinen ganz persönlichen Beitrag zum Erfolg leisten muss und engmaschig im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR)zahnärztlich betreut werden muss.

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